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Wechsel von Matomo zu Statsdot

Aktualisiert am 19. Oktober 2026

Matomo ist die umfassendste Open-Source-Alternative zu Google Analytics: Heatmaps, Sitzungsaufzeichnungen, A/B-Tests, E-Commerce-Berichte, Self-Hosting. Viele Teams installieren es aus diesem Grund und nutzen dann nur einen Bruchteil davon, während jemand den Server, die Datenbank und die Updates am Laufen hält.

Dieser Leitfaden richtet sich an diese Teams.

Wann ein Wechsel sinnvoll ist

  • Sie betrachten Besucher, Quellen, Seiten und einige wenige Ziele und öffnen den Rest nur selten.
  • Jemand wartet den Matomo-Server, und Sie würden das lieber einsparen.
  • Sie betreiben Matomo mit Cookies und benötigen dafür ein Einwilligungsbanner (in Deutschland Einzelfallprüfung), oder Sie haben den Modus ohne Cookies konfiguriert und dabei Funktionen verloren. Statsdot setzt von Haus aus keine Cookies.
  • Ihr Team arbeitet in mehreren Sprachen. Das Statsdot-Dashboard und die Hilfe sind in sechs Sprachen verfügbar.

Wann Sie bei Matomo bleiben sollten

Wenn Sie Heatmaps, Sitzungsaufzeichnungen, A/B-Tests, detaillierte E-Commerce-Berichte oder Segmente über Sitzungen hinweg nutzen, bietet Matomo Funktionen, die Statsdot nicht hat. Zudem ist es selbst hostbar und Open Source, was für bestimmte Organisationen ein eigenständiges Kriterium ist.

Was Sie behalten

Statsdot importiert die täglichen Gesamtzahlen Ihrer Matomo-Website: Besucher, Besuche, Seitenaufrufe, Absprungrate und Besuchsdauer; Seiten, Einstiegs- und Ausstiegsseiten; Direct-Traffic, Suchmaschinen, Websites, soziale Netzwerke und Kampagnen; Länder, Regionen und Städte; Gerätetypen, Browser und Systeme; Ereigniskategorien, ausgehende Links und Downloads.

Worauf Sie verzichten

  • Einzelne Besuche. Das Besuchsprotokoll und die Besucherprofile werden nicht übernommen; Statsdot zeichnet niemals einzelne Besucher auf.
  • Segmente über mehrere Tage. Statsdot zählt Besucher pro Tag ohne Cookies, daher gibt es keine Berichte zu wiederkehrenden Besuchern.
  • Ziele und Trichter als Konfiguration. Richten Sie Ihre Ziele in Statsdot neu ein; sie gelten ab dem Tag ihrer Erstellung, und importierte Tage zählen für Ereignisziele mit.

So gehen Sie vor

  1. Fügen Sie Ihre Website zu Statsdot hinzu und installieren Sie das Skript neben dem von Matomo. Wenn Sie beide ein oder zwei Wochen lang parallel ausführen, sehen Sie, wie sich die Zahlen auf Ihrer Website zueinander verhalten.
  2. Erstellen Sie in Matomo ein Token mit Nur-Lese-Rechten (Persönlich > Sicherheit > Auth-Token), idealerweise für einen Benutzer mit ausschließlichen Anzeigerechten.
  3. Importieren: Gehen Sie in Ihren Statsdot-Website-Einstellungen auf Importieren > Aus Matomo importieren, geben Sie die Matomo-Adresse, die Website-ID und das Token ein. Es werden nur die Tage vor Beginn der Statsdot-Aufzeichnung importiert, sodass nichts doppelt gezählt wird. Schritt für Schritt unter Aus Matomo importieren.
  4. Richten Sie Ihre Ziele neu ein und übermitteln Sie, falls Sie online verkaufen, Käufe mitsamt Betrag, um den Umsatz nach Quelle einzusehen.
  5. Entfernen Sie das Matomo-Skript und überprüfen Sie Ihr Einwilligungsbanner, falls Matomo der Grund dafür war (in Deutschland Einzelfallprüfung). Ob Sie weiterhin eines benötigen, hängt von allem anderen ab, was Ihre Website lädt.

Behalten Sie die Matomo-Datenbank (oder einen Export), solange Sie deren Rohdaten eventuell noch benötigen; der Import bringt tägliche Gesamtzahlen, keine einzelnen Besuche.